Schafapnoe-Maske: Nebenwirkungen der CPAP-Therapie

Schafapnoe-Maske: Nebenwirkungen der CPAP-Therapie

Die CPAP-Therapie wird als Standardbehandlung bei obstruktiver Schlafapnoe von der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) empfohlen. Doch nicht alle Patienten sind für die CPAP-Maske geeignet, da eventuelle Nebenwirkungen eine erfolgreiche Anwendung unmöglich machen. Die Inspire Therapie kann hier eine wirksame Alternative sein.

Komplikationen mit der CPAP-Maske

Für eine wirkungsvolle Behandlung mit der CPAP-Therapie muss die CPAP-Maske mindestens vier Stunden pro Nacht ein Leben lang getragen werden. Doch obwohl die CPAP-Beatmung kontinuierlich weiterentwickelt wird, gibt es noch immer Probleme und Nebenwirkungen bei der Nutzung der Atemmasken. Studien belegen, dass durchschnittlich mehr als die Hälfte der Patienten die CPAP-Beatmung weniger als vier Stunden pro Nacht tragen. Durch diese kurze Nutzungsdauer kann die CPAP-Maske jedoch nicht ausreichend wirken. Atemaussetzer können nur durch andauerndes Tragen der Maske verhindert werden, da diese Art Muskulatur nicht trainierbar ist. Sobald die CPAP-Maske nicht mehr regelmäßig benutzt wird, treten wieder Atemaussetzer auf.

Vielfältige Ursachen für unwirksame CPAP-Therapie

Schlafapnoe-Patienten tragen die CPAP-Maske aus verschiedenen Gründen zu wenig in der Nacht:

  • Unbequeme Passform der Maske:
    Aufgrund von individuellen anatomischen Voraussetzungen der Patienten, d. h. verschiedenen Formen des Kopfes sowie der Gesichtsknochen und -muskulatur, kann es zu Problemen mit der Passform der Maske kommen. Dadurch sitzt die Atemmaske nicht vollständig auf dem Gesicht, kann beim Schlafen verrutschen, Druckstellen verursachen und Betroffene aus dem Schlaf reißen. Zudem kann durch eine ungenaue Passform die Beatmungsluft ständig in die Augen blasen und dort Entzündungen verursachen.
  • Nase und Mund trocknen durch die Beatmung aus:
    Der ständige Luftstrom der CPAP-Maske kann den Nasen- und Rachenraum während der Beatmung austrocknen.
  • Probleme durch Beatmungsüberdruck:
    Der Überdruck gegen den der Betroffene bei der CPAP-Maske atmen muss, kann zum einen zu Brust- und Lungenschmerzen führen und zum anderen – wenn er in den Magen fehlgeleitet wird – starke Blähungen und Bauchschmerzen verursachen.
  • Platzangst und Panikattacken:
    Einige Betroffene mit Schlafapnoe haben Platzangst (Klaustrophobie) und Panikattacken, wenn sie die Maske aufsetzen. Eine ausreichende Nutzung der CPAP-Therapie wird dadurch erheblich erschwert.
  • Unbewusstes Absetzen der Maske während des Schlafens:
    Da es für Betroffene ungewohnt ist einen Fremdkörper während des Schlafes im Gesicht zu tragen, setzen einige die Maske unbewusst ab und reduzieren somit versehentlich die Wirksamkeit der Therapie.
  • Einschlafprobleme durch Geräusche der CPAP-Maske:
    Das Beatmungsgerät verursacht während des Betriebes konstante Geräusche, so dass manche Betroffene und ihre Bettpartner aufgrund der Lautstärke des Geräts nicht einschlafen können.
  • Belastung der Beziehung zwischen Betroffenen und deren Bettpartnern:
    Einige Betroffene empfinden das CPAP-Gerät als Störfaktor im Schlafzimmer. Durch die Maske können die Nähe und Intimität zwischen den Bettpartnern leiden.

Desweiteren kann die CPAP-Maske bei Erkältungen oder Heuschnupfen nicht oder nur sehr wenig genutzt werden.

Inspire Therapie als wirksame Alternative

Falls von Schlafapnoe Betroffene die CPAP-Therapie nicht vertragen oder mit dieser nicht zurechtkommen, kann die Inspire Therapie (Zungenschrittmacher) eine wirksame Alternative sein. Der implantierte Zungenschrittmacher stimuliert den Zungennerv durch elektrische Impulse beim Einatmen, so dass der Zungenmuskel nicht erschlafft und die damit verbundenen Atemaussetzer ausbleiben. Hierbei muss während der Nacht weder eine Maske getragen werden, noch kommt es zu lauten Geräuschen durch den Zungenschrittmacher. Testen Sie, ob Sie für die Inspire Therapie geeignet sind.

Ärztin erklärt einem Betroffenen von obstruktiver Schlafapnoe, dass er für den Inspire Zungenschrittmacher geeignet ist.

Bin ich für die Therapie geeignet?

Um eine Behandlung mit der Inspire Therapie zu erhalten, müssen Sie ein paar Voraussetzungen erfüllen. Finden Sie heraus, ob Sie für die Alternative zur CPAP-Maske geeignet sind.

Inspire Therapie Fernbedienung

So funktioniert die Behandlung der Schlafapnoe ohne Maske

Bei der Inspire Therapie handelt es sich um eine sogenannte Atemwegstimulation mit einem Zungenschrittmacher. Erfahren Sie, wie die nachweislich wirksame Behandlung funktioniert.

Betroffene erzählen wie sie mit Schlafapnoe umgehen und wie ihnen die Inspire Therapie geholfen hat.

Erfahrungen mit der Inspire Therapie

Wie gehen Betroffene mit der obstruktiven Schlafapnoe um und wie hat ihnen die Inspire Therapie geholfen? Hier finden Sie die persönlichen Erfahrungsberichte.

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