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Behandlung der Schlafapnoe - viele Möglichkeiten

Obstruktive Schlafapnoe (OSA) ist eine ernstzunehmende Erkrankung. Mit der richtigen Behandlung kann die nächtliche Atmungsstörung jedoch wirksam therapiert werden, so dass Betroffene ihr Leben wieder genießen können.

Jede Behandlungsmöglichkeit der Schlafapnoe zielt dabei vor allem auf das Verhindern der Atemaussetzer im Schlaf ab, da diese unbehandelt schwerwiegende Folgen & Risiken haben können. Welche Therapie für Sie die richtige ist, welche neuen und alternativen Methoden die Standard-Therapie mit der CPAP-Maske ergänzen können und für wen sie geeignet sind, das erfahren Sie auf dieser Seite. 


Behandlung der Schlafapnoe

Die Schlafapnoe Therapie beginnt immer mit der CPAP-Maske

Die Standardtherapie bei Schlafapnoe erfolgt mithilfe der CPAP Überdruckbeatmung. Der Patient trägt im Schlaf eine Maske, welche an ein Beatmungsgerät angeschlossen ist. Die Atemluft wird so mit Überdruck in die Atemwege gepresst, wodurch diese offen bleiben. Die Atemaussetzer im Schlaf verschwinden. Und mit ihnen die gefährlichen Folgen & Risiken einer unbehandeltren Schlafapnoe, wie z.B. das gesteigerte kardiovaskuläre Risiko, oder die Wahrscheinlichkeit an einem Typ-2 Diabetes zu erkranken. 

Doch die Schlafapnoe Therapie mittels CPAP-Maske kann zahlreiche Nebenwirkungen mit sich bringen, unter denen die Betroffenen und ihre Lebensqualität teils massiv leiden. Auch eine Unverträglichkeit kann vorliegen. 

Zu den häufigsten Nebenwirkungen zählen u.a. Platzangst, Panikattacken, Blähungen, ein trockener Mund, Muskelkater der oberen Atemmuskulatur und die etwas lästige tägliche Reinigung. Diese  Nebenwirkungen haben zur Folge, dass der Patient die CPAP-Maske und das Beatmungsgerät nachts abstellt, nicht regelmäßig oder lange genug trägt, oder die Therapie ganz abbricht. Die Maske verschwindet nicht selten in der Abstellkammer. Die Atemaussetzer und das laute Schnarchen bleiben und mit ihnen die gesundheitlichen Risiken.

Denn die unbestrittene Wirksamkeit der Überdruckbeatmung kann nur dann greifen, wenn die Schlafapnoe-Patienten die Maske ein Leben lang tragen, Nacht für Nacht und das mind. 5-6 Stunden pro Tag. Viele Patienten und ihre Angehörigen sind schon allein' von diesem Gedanken abgeschreckt. Die lauten Geräusche stören außerdem nicht nur den Schlaf des Betroffenen, sondern auch den seines Partners oder seiner Partnerin. Auch das Liebesleben leidet häufig unter der CPAP-Therapie. Beziehungsprobleme sind die Folge. Grund genug für viele, sich nach alternativen Therapiemöglichkeiten für das obstruktive Schlafapnoe-Syndrom zu erkundigen.

Die Inspire Therapie (Zungenschrittmacher) bietet Betroffenen mit mittlerer bis schwerer Schlafapnoe eine gute Alternative, wenn sie die Behandlung mit der CPAP-Maske nicht vertragen oder mit dieser nicht zurechtkommen. Doch es gibt noch weitere Behandlungsmöglichkeiten beim Schlafapnoe-Syndrom, je nach Schweregrad und individuellen anatomischen oder organischen Ursachen.


Behandlung mittlerer bis schwerer Schlafapnoe

Ist die obstruktive Schlafapnoe weiter fortgeschritten, sind eine veränderte Lebensweise oder eine Unterkieferprotrusionsschiene oft nicht mehr ausreichend. In diesem Fall kann die Behandlung mit einer CPAP-Maske, ein chirurgischer Eingriff oder ein Zungenschrittmacher Erfolg versprechen.


Therapie nach Schweregrad & Ursachen des obstruktiven Schlafapnoe-Syndroms

Die Auswahl der Behandlungsmethode erfolgt individuell für jeden Betroffenen durch den Arzt und basiert u. a. auf dem Schweregrad der obstruktiven Schlafapnoe, sowie auf den individuellen Ursachen, die z.B. anatomisch sein können, aber auch im Lebenswandel des Patienten zu suchen sind. Übergewicht ist einer der größten Risikofaktoren für eine OSA. 

Die Diagnose der obstruktiven Schlafapnoe stützt sich auf Untersuchungen im Schlaflabor. Auch das Ausmaß der Erkrankung lässt sich mit der sogenannten Polysomnographie ermitteln.

Anhand des Apnoe-Hypopnoe-Index (AHI), der die Anzahl von Episoden mit vermindertem Atemfluss pro Stunde beziffert, werden drei Schweregrade unterschieden:

  • leichte obstruktive Schlafapnoe: mehr als 5 bis 15 Atemaussetzer pro Stunde, AHI 5-15
  • mittlere obstruktive Schlafapnoe: 15 bis 30 Atemaussetzer pro Stunde, AHI 15-30
  • schwere obstruktive Schlafapnoe: mehr als 30 Atemaussetzer pro Stunde, AHI > 30
     

Die Eignung der Betroffenen für die jeweilige Therapie wird also in einer umfassenden schlafmedizinischen Untersuchung im Schlaflabor festgestellt. Bei einer leichten Form der obstruktiven Schlafapnoe kann eine Änderung der Lebensweise und Optimierung der Schlafhygiene zu deutlichen Verbesserungen führen. Dazu zählen:

  • Gewichtsabnahme durch ausgewogene Ernährung und körperliche Betätigung
  • Reduktion des Alkoholkonsums und Nikotinkonsums
  • Änderung der Schlafposition (Seiten- statt Rückenlage)
  • Stressreduktion

Daneben kann auch eine sogenannte Unterkieferprotrusionsschiene oder Anti-Schnarchschiene eingesetzt werden, die auch bei einem mittleren bis schweren Schlafapnoe-Syndrom eine Therapieoption ist.


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Die Behandlung mit dem Inspire Zungenschrittmacher eignet sich für Betroffene,

  • bei denen eine obstruktive Schlafapnoe festgestellt wurde
  • bei denen eine CPAP-Therapie nicht ausreichend wirkt oder denen die Maske Probleme bereitet
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  • bei denen eine obstruktive Schlafapnoe festgestellt wurde
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