Therapie mit einer CPAP-Maske

Therapie mit einer CPAP-Maske

Bei einer mittleren bis schweren obstruktiven Schlafapnoe wird standardmäßig eine Atemmaske, die sogenannte CPAP-Maske, eingesetzt. Jedoch ist diese Therapie häufig mit unerwünschten Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen und Mundtrockenheit verbunden, so dass die CPAP-Therapie nicht wirken kann. Eine wirksame andere Therapie wie der Zungenschrittmacher kann dann in Betracht gezogen werden.

Überdruck durch Atemmaske hält Atemwege offen

Die Behandlung mit der Atemmaske gilt als Standard in der Therapie der obstruktiven Schlafapnoe (OSA). Die sogenannte CPAP-Maske, vom englischen „continous positive airway pressure“ (kontinuierlicher Atemwegsüberdruck), erzeugt während des Schlafs einen leichten, aber dauerhaften Überdruck im Rachen. Durch die einströmende – je nach Bedarf auch angewärmte oder befeuchtete – Raumluft werden die oberen Atemwege offengehalten, so dass der Betroffene weniger Atemaussetzer hat. Dabei gibt es verschiedene Arten der Atemmaske:

  • Die Full Face Maske, die Nase und Mund komplett umschließt
  • Die Nasenmaske, die nur auf der Nase sitzt, den Mund jedoch freilässt
  • Die Nasenpolstermaske, bei der zwei Endstücke aus weichem Kunststoff die Nasenlöcher verschließen

CPAP-Maske muss nachts dauerhaft getragen werden

Grundsätzlich müssen Patienten die CPAP-Maske ein Leben lang jede Nacht tragen. Es wird empfohlen sie nachts mindestens 5 Stunden zu tragen, egal ob es sich um eine Full Face Maske, eine Nasenmaske oder eine Nasenpolstermaske handelt. Nur wenn Betroffene die Maske aufsetzen, kann sie auch wirken. Doch viele Patienten tragen die Maske nicht durchgehend im Schlaf, da sie oder ihr Partner das Gerät als irritierend und unangenehm empfinden oder es zu anderen unerwünschten Nebenwirkungen kommt. Dadurch wird der Therapieerfolg deutlich reduziert.

Inspire Therapie als Alternative zur CPAP-Maske

Für von Schlafapnoe Betroffene, die die Therapie mit der Atemmaske nicht vertragen oder mit dieser nicht behandelt werden können, gibt es mit der Inspire Therapie eine innovative Alternative. Der Zungenschrittmacher stimuliert den unteren Zungennerv durch elektrische Impulse beim Einatmen, so dass der Zungenmuskel nicht erschlafft und die damit verbundenen Atemaussetzer ausbleiben.

Die Therapie der Schlafapnoe mit CPAP-Maske kann Nebenwirkungen mit sich bringen, die die weitere Anwendung unmöglich machen.

Schlafapnoe-Maske Nebenwirkungen

Die CPAP-Therapie wird als Standardbehandlung der obstruktiven Schlafapnoe empfohlen. Doch nicht jeder Betroffene kann die CPAP-Maske effektiv nutzen. Nebenwirkungen wie Bindehaut­­entzündungen, Druckstellen oder Platzangst können eine CPAP-Beatmung unmöglich machen.

Ärztin erklärt einem Betroffenen von obstruktiver Schlafapnoe, dass er für den Inspire Zungenschrittmacher geeignet ist.

Bin ich für die Therapie geeignet?

Um eine Behandlung mit der Inspire Therapie zu erhalten, müssen Sie ein paar Voraussetzungen erfüllen. Finden Sie heraus, ob Sie für die Alternative zur CPAP-Maske geeignet sind.

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Frau Dr. Anja Löflath (Teamleitung Medical Support)

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