Die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeiter, Patienten, Kunden und Organisationen hat für uns höchste Priorität. Unsere Antwort zu COVID-19 lesen Sie hier

Obstruktive Schlafapnoe – die unterschätzte Volkskrankheit

Was ist eine obstruktive Schlafapnoe (OSA)?

Die obstruktive Schlafapnoe (OSA) ist noch gar nicht so lange bekannt. Erst in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts wurde diese Krankheit in den USA erstmals beschrieben. Dabei war die obstruktive Schlafapnoe schon damals keine Seltenheit. Inzwischen ist sie längst zur Volkskrankheit geworden. In Deutschland sind aktuell mehrere Millionen Menschen betroffen, wobei von einer hohen Dunkelziffer auszugehen ist. Männer sind stärker gefährdet als Frauen, deren Risiko allerdings mit den Wechseljahren steigt.


Formen der Schlafapnoe

  • Es gibt zwei unterschiedliche Formen der Schlafapnoe: die obstruktive und die zentrale. Gemeinsamkeit sind wiederholte Atemaussetzer während des Schlafs. Die Behandlung jedoch ist unterschiedlich.
  • Die obstruktive Schlafapnoe ist die häufigste Form. Hierbei verschließen sich immer wieder für kurze Zeit die oberen Atemwege. Die kritische Verengung kommt durch ein Erschlaffen des Zungenmuskels und benachbarter Bereiche zustande. Die Behandlung der obstruktiven Schlagapnoe zielt darauf ab, die oberen Atemwege offen zu halten.
  • Die zentrale Schlafapnoe beruht auf einer Störung im zentralen Nervensystem (ZNS), die dazu führt, dass die Atemmuskulatur von Brust und Zwerchfell nicht richtig arbeitet. Der ZNS-Störung können unterschiedliche Erkrankungen zugrunde liegen. Ein Schlaganfall oder eine Herzschwäche, aber auch durch Zecken übertragene Bakterien können Ursachen einer zentralen Schlafapnoe sein. Durch die Behandlung der verantwortlichen Grunderkrankung lässt sich die Schlafapnoe bessern.
  • Sehr selten kommen Mischformen aus obstruktiver und zentraler Schlafapnoe vor.
  • Für die obstruktive Schlafapnoe ist lautes Schlafen typisch, Menschen mit zentraler Schlafapnoe schnarchen dagegen selten. Aber nicht jedes laute Schnarchen ist gleich eine obstruktive Schlafapnoe. Es gibt Menschen, die laut schnarchen, deren Atmung dabei aber ganz normal funktioniert. In diesen Fällen ist Schnarchen eher harmlos und „lediglich“ nervig für die Schlafpartner.

Wiederholte Atemaussetzer im Schlaf

Bei der obstruktiven Schlafapnoe kommt es im Schlaf wiederholt zu Atemaussetzern, weil die oberen Atemwege instabil sind und sich verschließen. Machen die Atemwege komplett dicht, ist der Schlafende jedes Mal für kurze Zeit von der Sauerstoffzufuhr abgeschnitten (Apnoe). Aber selbst wenn die Atemwege nicht vollständig blockieren, ist die Sauerstoffzufuhr doch in kritischem Ausmaß reduziert (Hypopnoe). Meist wird der Atemfluss für einige Sekunden unterbrochen, die einzelnen Atemaussetzer können aber bis zu zwei Minuten andauern. Die Sauerstoffkonzentration im Blut ist infolge der wiederholten Aussetzer deutlich reduziert. Das heißt: Der Körper wird nicht optimal mit Sauerstoff versorgt, den alle Organe und Gewebe für die Energiegewinnung dringend brauchen.

Hunderte solcher gefährlicher Zwischenfälle können sich bei schweren Formen der obstruktiven Schlafapnoe pro Nacht ereignen. Aber auch leichte Formen der Schlafapnoe sind keine Bagatelle und sollten ernst genommen werden. Andererseits ist nicht jeder Atemaussetzer im Schlaf gleich eine Schlafapnoe. Auch bei gesunden Menschen kommt es schon mal vor, dass sich die Atemwege verengen. Solange das nicht öfter passiert als fünfmal innerhalb einer Stunde, ist alles im grünen Bereich.


Was Patienten sagen

Schweregrade der obstruktiven Schlafapnoe

Die Diagnose der obstruktiven Schlafapnoe stützt sich auf Untersuchungen im Schlaflabor. Auch das Ausmaß der Erkrankung lässt sich mit der sogenannten Polysomnographie ermitteln. Anhand des Apnoe-Hypopnoe-Index (AHI), der die Anzahl von Episoden mit vermindertem Atemfluss pro Stunde beziffert, werden drei Schweregrade unterschieden:

  • leichte obstruktive Schlafapnoe: mehr als 5 bis 15 Atemaussetzer pro Stunde, AHI 5-15
  • mittlere obstruktive Schlafapnoe: 15 bis 30 Atemaussetzer pro Stunde, AHI 15-30
  • schwere obstruktive Schlafapnoe: mehr als 30 Atemaussetzer pro Stunde, AHI > 30

 

Zungenmuskel blockiert die Luftröhre

Warum es bei manchen Menschen im Schlaf gehäuft zu Atemaussetzern kommt, ist nicht bis ins letzte Detail geklärt. Sicher ist, dass das Erschlaffen der Muskulatur im Bereich von Gaumen und Rachen sowie des Zungenmuskels eine zentrale Rolle spielt. Dass die Muskulatur im Schlaf erschlafft, ist ganz normal. Unter bestimmten Umständen kann dies allerdings dazu führen, dass die oberen Atemwege kollabieren und sich kritisch verengen. Außerdem kann der erschlaffte Zungenmuskel nach hinten rutschen und den Zugang zur Luftröhre blockieren.


schlafapnoe Patient mit normaler Atmung

offene Atemwege

Schlafapnoe Patient mit verschlossenen Atemwegen

blockierte Atemwege

Besonders gefährdet sind Menschen mit Übergewicht. Was sich viele gar nicht klar machen: Die überzähligen Pfunde sitzen nicht nur an sichtbaren „Problemzonen“ wie Bauch und Hüften, auch im Inneren des Körpers sind bei Übergewicht mehr oder weniger ausgeprägte Fettdepots vorhanden. Fettpölsterchen im Bereich von Gaumen und Rachen können mit dazu beitragen, dass es eng wird in den oberen Atemwegen. Wenn die Muskulatur im Schlaf erschlafft, kann es bei Übergewicht umso leichter passieren, dass die Atemwege dicht machen. Übergewicht ist deshalb ein wichtiger Risikofaktor. Mehr als 80 Prozent aller Menschen mit obstruktiver Schlafapnoe bringen zu viele Kilos auf die Waage.

Auffällig hoch ist das Risiko einer obstruktiven Schlafapnoe außerdem bei Diabetikern. Speziell Menschen mit einem Typ-2-Diabetes sind betroffen. Der Grund dürfte in erster Linie wiederum Übergewicht sein, denn die meisten Typ-2-Diabetker sind „zu dick“. Rund 60 Prozent aller Typ-2-Diabetiker sollen Schätzungen zufolge an einer obstruktiven Schlafapnoe leiden.


Auf einen Blick: Ursachen & Risikofaktoren der OSA

Infografik zu den Risikofaktoren einer obstruktiven Schlafapnoe: Übergewicht, Alkoholkonsum, Rauchen
  • Bei der obstruktiven Schlafapnoe kommt es im Schlaf wiederholt zu Atemaussetzern, bei denen der Atemfluss ganz (Apnoe) oder teilweise (Hypopnoe) unterbrochen ist. Der Apnoe-Hypopnoe-Index ist das Maß für die Schwere der Erkrankung. 
  • Auch gesunde Menschen erleben im Schlaf hin und wieder Atemaussetzer. Leichte OSA-Formen beginnen ab fünf Atemaussetzern pro Stunde, in sehr schweren Fällen können pro Nacht hunderte Atemaussetzer auftreten.
  • Die Atemaussetzer kommen zustande, weil die Muskulatur im Schlaf erschlafft. Das kann unter Umständen zu einer kritischen Verengung der oberen Atemwege führen. Eine zentrale Rolle spielt der Zungenmuskel, der im erschlafften Zustand in den Rachen rutschen kann.
  • Fettablagerungen im Gaumen- und Rachenbereich erhöhen das Risiko kritischer Verengungen, weshalb übergewichtige Menschen besonders gefährdet sind, an einer obstruktiven Schlafapnoe zu erkranken.
  • Auch Typ-2-Diabetiker, die meist übergewichtig sind, tragen ein besonders hohes OSA-Risiko.
  • Weitere Risikofaktoren sind höheres Alter und männliches Geschlecht. Bei Frauen steigt das OSA- Risiko mit den Wechseljahren deutlich an.
  • Die anatomische Besonderheit der Verengung des oberen Gesichtsschädels oder der oberen Atemwege.
  • Ebenso kann ein stark zurückliegender Unterkiefer den Atemwiderstand erhöhen, während eine vergrößerte Zunge oder vergrößerte Mandeln den Rachenraum einengen könnten
  • Regelmäßiger Alkoholkonsum, vor allem vor dem Schlafengehen. Aber auch Drogenkonsum oder Schlafmittel, denn all‘ diese Mittel entspannen die Muskulatur begünstigen so die physischen Ursachen einer Schlafapnoe
  • Schlafen in Rückenlage, sodass die Zunge leichter in den Rachen rutschen kann und die Atemwege kurzfristig verschließt
  • Starkes Rauchen


Welche Symptome sind typisch für die obstruktive Schlafapnoe?


Das Tückische an der obstruktiven Schlafapnoe: Die Betroffenen selbst merken oft lange Zeit gar nicht, dass etwas nicht stimmt. Oft sind es die Partner oder Partnerinnen, die hellhörig werden. Hellhörig im wahrsten Sinne des Wortes, denn viele Menschen mit OSA schnarchen laut. Schnarchen kann harmlos sein, es kann aber auch eine obstruktive Schlafapnoe dahinterstecken. Deshalb sollten Sie es ernst nehmen, wenn Ihr/e Partner/in auf einen Arztbesuch drängt. Lassen Sie abklären, ob Ihr Schnarchen mit Atemaussetzern verbunden ist oder nicht. Dann sind Sie in jedem Fall auf der sicheren Seite.

 

Auf einen Blick: Symptome der Schlafapnoe
Folgende Symptome sind typisch für die obstruktive Schlafapnoe:

  • lautes Schnarchen (meistens)
  • Tagesmüdigkeit (fast immer)
  • unruhiger Schlaf, Schlafstörungen
  • Kopfschmerzen am Morgen
  • Konzentrationsschwäche
  • Leistungsabfall
  • depressive Verstimmungen (häufiger bei Frauen)

Sie leiden unter einigen dieser Symptome?

 

Rufen Sie uns unverbindlich und gebührenfrei an, wir beraten Sie gerne!

 

Wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite, schreiben Sie uns:

 

Jetzt Ärzte und Schlaflabore in Ihrer Nähe finden

Tagesmüdigkeit trotz mehrstündigem Schlaf

Jeder Atemstillstand, der sich während des Schlafs ereignet, löst im Gehirn eine Weckreaktion aus. Richtig wach wird der Schläfer jedoch nicht, sondern er schläft – nachdem er tief durchgeatmet hat – augenblicklich wieder ein. Von den gefährlichen Zwischenfällen bekommt er meistens gar nichts mit. Erst am nächsten Morgen merken die Betroffenen, dass etwas nicht stimmt: Obwohl sie stundenlang geschlafen haben, fühlen sie sich nicht erholt. Wie gerädert wachen sie auf und sind den ganzen Tag über müde. Sie können sich nicht konzentrieren und es kann zu dramatischen Leistungseinbrüchen kommen. Menschen mit schweren Formen der Schlafapnoe fühlen sich so schlapp, dass ihnen die einfachsten Alltagstätigkeiten schwerfallen.

 

Sauerstoffmangel und gestörte Schlafarchitektur

Die Tagesmüdigkeit hat zwei Gründe: die mangelhafte Sauerstoffversorgung und die gestörte Schlafarchitektur. Unser Gehirn, das tagtäglich hochkomplexe Aufgaben zu erfüllen hat, reagiert besonders empfindlich, wenn es nicht optimal mit Sauerstoff versorgt wird. Kein Wunder also, dass Benommenheit, Konzentrationsmangel und sonstige Leistungseinbußen Folgen der wiederholten nächtlichen Atemaussetzer sind.

Hinzu kommt, dass der Schlaf einen bestimmten Aufbau – die Schlafarchitektur – aufweisen muss, um erholsam zu sein. Gesunder Schlaf besteht aus unterschiedlichen Phasen: Mal schlafen wir nur leicht, dann wieder tief und fest. Eine besondere Bedeutung haben die sogenannten REM-Phasen (Rapid Eye Movement). In diesen Schlafphasen bewegen sich die Augen hinter den geschlossenen Lidern blitzschnell hin und her: Wir träumen und verarbeiten dabei unsere Erlebnisse. Gerät die Schlafarchitektur durcheinander, büßt der Schlaf an Erholungswert ein. Die Schlafdauer allein ist also nicht entscheidend. Wenn die Schlafarchitektur nicht stimmt, fühlt man sich – trotz ausreichendem Schlaf – nicht wirklich ausgeruht.

Oft nicken Schlafapnoiker tagsüber immer mal wieder spontan ein und manch einer kennt den Schock, für Sekunden am Steuer einzuschlafen. Das Unfallrisiko im Straßenverkehr ist bei obstruktiver Schlafapnoe nachweislich erhöht. (1) Ein Schreckerlebnis wie der Sekundenschlaf kann der „Weckruf“ sein, der Menschen mit obstruktiver Atemwegserkrankung veranlasst, endlich einen Arzt aufzusuchen. Viele zögern diesen Schritt lange hinaus. Müdigkeit ist ein recht unspezifisches Symptom, hinter dem alles Mögliche stecken kann. An eine schwere Erkrankung denken dabei die wenigsten.

 

Auf einen Blick: OSA-Hauptsymptom Tagesmüdigkeit

  • Der Sauerstoffgehalt des Blutes ist infolge der Atemaussetzer reduziert, die Sauerstoffversorgung ist beeinträchtigt.
  • Die Atemaussetzer rufen jedes Mal eine Weckreaktion hervor. Deshalb ist die Architektur eines gesunden, erholsamen Schlafs bei der obstruktiven Schlafapnoe empfindlich gestört.
  • Die beeinträchtigte Sauerstoffversorgung sowie die gestörte Schlafarchitektur erklären die Tagesmüdigkeit als typisches OSA-Symptom.
  • Die Tagesmüdigkeit ist mit Einbußen der Leistungsfähigkeit sowie einem erhöhten Unfallrisiko verbunden.

 

Lautes Schnarchen ist verdächtig

Schnarchen ist – neben der Tagesmüdigkeit – das zweite wichtige Leitsymptom der obstruktiven Schlafapnoe. Die meisten, wenn auch nicht alle Schlafapnoiker schnarchen laut. Viele Betroffene haben schon manches Hausmittel ausprobiert, um das lästige Schlafgeräusch abzustellen – ohne Erfolg. Dass hinter dem Schnarchen eine ernste Erkrankung stecken könnte, ist weitgehend unbekannt. Häufig sind es die genervten Schlafpartner/innen, die schließlich zu einem Arztbesuch drängen.

Schnarchen ist immer ein Zeichen dafür, dass die oberen Atemwege im Schlaf instabil sind. Das ist in vielen Fällen tatsächlich völlig harmlos, von der Nervenbelastung für die Partner/innen einmal abgesehen. Im Fall der obstruktiven Schlafapnoe jedoch ist Schnarchen ein Alarmsignal.

Wann ist Schnarchen gefährlich?

Aber wie soll ein Laie unterscheiden, ob sein Schnarchen einfach nur lästig oder ob es Zeichen einer behandlungsbedürftigen Krankheit ist? Besonders verdächtig ist lautes und/oder unregelmäßiges Schnarchen. Befragen Sie dazu am besten Ihren/Ihre Schlafpartner/in. Vielleicht hat er/sie auch schon beobachtet, dass Sie im Schlaf immer mal wieder kurz aufschrecken oder nach Luft ringen. Das ist dann die höchste Alarmstufe, und sie sollten umgehend einen Arzttermin vereinbaren.

Auch die Kombination von Schnarchen und Tagesmüdigkeit ist ein starker Fingerzeig auf eine obstruktive Schlafapnoe. Die chronische Tagesmüdigkeit betrifft – abgesehen von den ganz leichten Fällen – nahezu alle Patienten und sollte allein schon Anlass sein, den Dingen auf den Grund zu gehen. Schnarchen dagegen kann auch fehlen. Manche Schlafapnoiker geben bei den nächtlichen Atemaussetzern keinen „Mucks“ von sich. Dann ist es noch schwieriger, der Krankheit auf die Schliche zu kommen.


Mann und Frau: mehr als ein kleiner Unterschied

Bei Frauen verläuft die obstruktive Schlafapnoe häufig stumm ohne Schnarchgeräusche. Das ist einer der Gründe, warum die Krankheit bei Frauen besonders häufig übersehen wird. Auch die Mediziner, die vor rund 40 Jahren die obstruktive Schlafapnoe als „neue Krankheit“ beschrieben, hatten dabei zunächst nur Männer im Visier. Erst viel später erkannte man, dass auch Frauen betroffen sind. Dass Frauen seltener schnarchen, ist mit anatomischen Unterschieden im Halsbereich zu erklären.

Bis zu den Wechseljahren (Menopause) erkranken Frauen deutlich seltener an einer obstruktiven Schlafapnoe als Männer. Diese ist jedoch keineswegs eine „Männerkrankheit“, denn nach der Menopause steigt das Erkrankungsrisiko bei Frauen sprunghaft an. Das dürfte vor allem damit zu tun haben, dass Frauen in diesem Alter häufig an Gewicht zunehmen. Bei Männern dagegen gehen die Erkrankungszahlen mit dem Alter kontinuierlich nach oben.

Auch das Beschwerdebild der obstruktiven Schlafapnoe weist geschlechtsspezifische Unterschiede auf (2,3): Frauen schnarchen wie gesagt seltener. Anders als Männer suchen weibliche Schlafapnoiker häufig einen Arzt auf, weil sie an Ein- und Durchschlafstörungen leiden. Es scheint so, dass Frauen „feinfühliger“ auf die nächtlichen Atemaussetzer reagieren und öfter davon wach werden. Auch depressive Verstimmungen werden von Frauen deutlich häufiger thematisiert. Sie stehen nicht selten im Vordergrund der Beschwerden, von denen Frauen mit Schlafapnoe beim Arztbesuch berichten. Und noch ein Unterschied fiel in Studien auf: Frauen mit OSA leiden öfter als Männer am sogenannten „Restless Legs Syndrom“. Dabei handelt es sich um einen quälenden Bewegungsdrang der Beine, der vor allem nachts auftritt und es den Betroffenen unmöglich macht, die Beine still zu halten.


Obstruktive Schlafapnoe bei Kindern

In den meisten Fällen tritt die obstruktive Schlafapnoe im höheren Erwachsenenalter auf. Aber in seltenen Fällen können auch Kinder erkranken, wobei es sich um ein eigenständiges Krankheitsbild mit kindlichen Besonderheiten handelt. (4) Jungen und Mädchen scheinen gleich häufig betroffen zu sein. Ursächlich für die kindliche Schlafapnoe ist häufig eine Vergrößerung der Rachen- und Gaumenmandeln. Aber auch angeborene anatomische Verengungen im Gaumen-/Rachenbereich können dahinterstecken. Symptome sind Schnarchen, angestrengtes Atmen und Mundatmung. Tagesmüdigkeit wird vor allem bei älteren Kindern beobachtet. Kleinkinder mit OSA fallen dagegen oft durch hyperaktives – „überdrehtes und hibbeliges“ – Verhalten auf, Schnarchen ist im frühen Kindesalter zudem eher die Ausnahme. Unbehandelt kann eine obstruktive Schlafapnoe bei Kindern zu Entwicklungsstörungen führen.


Die obstruktive Schlafapnoe ist keine Bagatelle

Die obstruktive Schlafapnoe ist eine ernst zu nehmende Erkrankung. Das gilt bei Erwachsenen ebenso wie bei Kindern. Auch im Erwachsenenalter drohen gesundheitliche Schäden, wenn die Krankheit nicht erkannt und adäquat behandelt wird. Die Lebensqualität ist allein schon durch die chronische Tagesmüdigkeit und die Leistungseinbußen erheblich reduziert.

 

Die OSA hat Folgeerkrankungen im Gepäck

Aber das ist noch nicht alles: Die obstruktive Schlafapnoe hat eine Reihe von Folgeerkrankungen im Gepäck, zu denen Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes und Depressionen zählen. Was nicht verwunderlich ist: Die nächtlichen Atemaussetzer sind nämlich für den Körper purer Stress, der den Hormonhaushalt empfindlich durcheinander bringen kann. Die Folgeerkrankungen der OSA beeinträchtigen nicht nur Lebensqualität, sie wirken sich auch negativ auf die Lebenserwartung aus. (1) Eine unbehandelte Schlafapnoe kann die Lebenszeit um mehrere Jahre verkürzen.

 

Viele Schlafapnoiker leiden an Depressionen

Ständige Müdigkeit verändert das Leben einschneidend. Viele Schlafapnoiker fühlen sich dem Alltag nicht mehr gewachsen und erleben einfache Tätigkeiten als anstrengend. Kein Wunder, dass das auf die Stimmung drückt. Lustlosigkeit, Antriebsschwäche und depressive Verstimmungen machen sich breit und überziehen das Leben mit einem grauen Schleier. Der Übergang zu einer handfesten Depression ist dann oft nur ein kleiner Schritt. Das Risiko für Depressionen und Angsterkrankungen ist bei Menschen mit obstruktiver Schlafapnoe erhöht, wobei Frauen stärker gefährdet sind als Männer. In einer schweizerisch-deutschen Studie erfüllte jeder fünfte Schlafapnoiker die Kriterien einer klinisch manifesten Depression. (5)

 

Oft ist der Blutdruck erhöht

Eine weitere Gesundheitsgefahr geht von negativen Auswirkungen der nächtlichen Atemaussetzer auf das Herz-Kreislauf-System aus. (1) Gesichert ist, dass der Blutdruck bei Schlafapnoikern sehr häufig erhöht ist. Dabei dürfte die Ausschüttung der Stresshormone Kortisol und Adrenalin eine wichtige Rolle spielen.

Besonders problematisch dabei: In vielen Fällen spricht der Bluthochdruck nicht auf die üblichen Medikamente an und lässt sich nicht normalisieren. Bluthochdruck beschleunigt eine Arteriosklerose der Blutgefäße („Arterienverkalkung“) und erhöht deshalb das Risiko von Gefäßkomplikationen wie Herzinfarkt und Schlaganfall. Menschen mit OSA sind in dieser Hinsicht nachweislich besonders gefährdet. Auch ist von einem erhöhten Risiko für Herzrhythmusstörungen auszugehen, denn die nächtlichen Atemaussetzer können zu Unregelmäßigkeiten des Herzschlags führen. Studien zeigen, dass Menschen mit Vorhofflimmern – einer von den Herzvorhöfen ausgehenden Rhythmusstörung – ungewöhnlich häufig an einer obstruktiven Schlafapnoe leiden. Vorhofflimmern kann sich durch Herzstolpern bemerkbar machen, oft spüren die Betroffenen jedoch gar nichts davon.

 

Schlafapnoe treibt das Risiko eines Typ-2-Diabetes in die Höhe

Wie sie bereits erfahren haben, leiden Menschen mit Typ-2-Diabetes häufig gleichzeitig an einer obstruktiven Schlafapnoe. Der Typ-2-Diabetes ist also ein wichtiger Risikofaktor für die OSA. Aber auch umgekehrt wird ein Schuh draus: Viele OSA-Patienten entwickeln infolge ihrer nächtlichen Atemprobleme einen Typ-2-Diabetes mit zu hohen Blutzuckerwerten. Der Diabetes kann seinerseits Folgeschäden an unterschiedlichen Organen wie Herz und Nieren nach sich ziehen.

Auch für das erhöhte Diabetesrisiko von OSA-Patienten dürften die Stresshormone Kortisol und Adrenalin hauptverantwortlich sein, die infolge der Atemaussetzer Nacht für Nacht ausgeschüttet werden. Diese Hormone können den Zuckerhaushalt durcheinanderbringen und so zum dauerhaften Ansteigen des Blutzuckers führen, da Sie die Wirkung des körpereigenen Insulins hemmen und gleichzeitig Zuckerreserven aus der Leber freisetzen. Außerdem erschweren es die nächtlichen Stressreaktionen, den Blutzucker richtig einzustellen.

Schlafapnoe und Diabetes sind eine besonders gefährliche Kombination, weil sich die beiden Erkrankungen wechselseitig aufheizen. Das schlägt sich unter anderem in einem besonders hohen Herzinfarktrisiko nieder.

Auf einen Blick: Folgeerkrankungen durch obstruktive Schlafapnoe
Die obstruktive Schlafapnoe kann ernste Folgeerkrankungen nach sich ziehen: 

  • Depressionen
  • Bluthochdruck, oft schlecht behandelbar
  • Herzinfarkt
  • Schlaganfall
  • Herzrhythmusstörungen
  • Typ-2-Diabetes

Frühe Diagnose ist wichtig: Deshalb Arztbesuch nicht auf die lange Bank schieben

Wenn Sie laut schnarchen und/oder tagsüber ständig müde sind, sollten Sie zeitnah abklären lassen, ob eventuell eine obstruktive Schlafapnoe dahintersteckt. Schritt für Schritt wird Ihr Arzt vorgehen, um die Verdachtsdiagnose zu erhärten oder auch zu verwerfen. Sehr aufschlussreich ist allein schon die gezielte Befragung (Anamnese), die eventuell mit Hilfe standardisierter Diagnose-Fragebögen durchgeführt wird. Am besten begleitet Ihr/Ihre Partner/in Sie zum Arzttermin, denn er/sie kann oft wichtige Informationen beisteuern.

Der nächste Schritt ist in der Regel eine Polygraphie. Dafür bekommen Sie bekommen ein Gerät mit nach Hause, das – während Sie schlafen – relevante Körperfunktionen wie Atemfluss, Herzschlag und Sauerstoffgehalt des Blutes misst und aufzeichnet. Die Polygraphie wird auch als „kleines Schlaflabor“ bezeichnet. Erhärtet sich der Verdacht auf eine obstruktive Schlafapnoe, geht es anschließend ins Schlaflabor, wo Sie unter ärztlicher Aufsicht schlafen. Im Schlaflabor können noch sehr viel umfangreichere und genauere Messungen durchgeführt werden, als dies zu Hause möglich ist. Die sogenannte Polysomnographie, bei der Ihre Atemtätigkeit und eine Vielzahl weiterer Körperfunktionen protokolliert werden, führt schließlich zur Sicherung der Diagnose.

 

Auf einen Blick: OSA-Diagnose & Untersuchung im Schlaflabor

  • Eingehende Befragung und körperliche Untersuchung
  • „kleines Schlaflabor“: Polygraphie zu Hause
  • Polysomnographie im Schlaflabor

Mehr Infos zu Diagnose & Schlaflabor


Die obstruktive Schlafapnoe ist behandelbar

Bei mittelschwerer bis schwerer obstruktiver Schlafapnoe wird derzeit als Standardtherapie die Überdruckbeatmung mit einer CPAP-Maske (Continuous Positive Airway Pressure) empfohlen. Dabei muss der Patient auf Dauer beim Schlafen eine Gesichtsmaske tragen und es wird ihm über einen Schlauch von einem neben dem Bett stehenden Gerät Atemluft mit leichtem Überdruck zugeführt. Diese Behandlung ist in der Lage die nächtlichen Atemaussetzer effektiv zu reduzieren und die Tagesmüdigkeit der Patienten zu bessern. Aber die CPAP-Therapie wird von vielen Patienten nicht akzeptiert. Sie fühlen sich unter der Maske eingeengt oder leiden unter Nebenwirkungen wie Druckstellen und Mundtrockenheit. Therapieabbrüche kommen deshalb häufig vor.

Sehr hoch ist dagegen die Zufriedenheit von Patienten, die mit einem Zungenschrittmacher versorgt werden. Über 90 Prozent würden sich laut Umfragen wieder für diese Therapieform entscheiden.(6) Der Zungenschrittmacher wird unter dem Schlüsselbein implantiert und sorgt dafür, dass die oberen Atemwege in der Nacht nicht blockieren. Er stimuliert kontinuierlich den Zungenmuskel und verhindert, dass dieser erschlafft und nach hinten rutscht. Die OSA-typischen Atemaussetzer werden so vermieden. In der Folge lässt die Tagesmüdigkeit nach und die Leistungsfähigkeit steigt wieder an. (6)


Auf einen Blick: Behandlung der Schlafapnoe

  • Standardtherapie bei mittelschwerer bis schwerer obstruktiver Schlafapnoe ist derzeit die Überdruckbeatmung mit einer CPAP-Maske. Diese Behandlung wird allerdings von vielen Patienten nicht akzeptiert.
  • Eine sehr gute Alternative stellt die Implantation eines Zungenschrittmachers dar. Die Zufriedenheit der Patienten mit dieser Therapie liegt bei weit über 90 Prozent.
  • Begleitend ist der Abbau von Übergewicht eine wichtige Maßnahme.

Lesen Sie Erfahrungsberichte zum Zungenschrittmacher



Was Sie selbst zur Vorbeugung und Behandlung der Schlafapnoe tun können


Abbau von Übergewicht ist das A und O

Wenn Sie an einer obstruktiven Schlafapnoe leiden und übergewichtig sind, sollten Sie versuchen abzunehmen. Übergewicht ist – wie Sie bereits erfahren haben – ein bedeutsamer Risikofaktor, der die allermeisten Schlafapnoiker betrifft. Wenn Sie abnehmen, schwinden auch unsichtbare Fettablagerungen im Körperinneren. Im Bereich der oberen Atemwege schafft das mehr Luft. Der Rachenbereich weitet sich und das Risiko von Atemwegsblockaden im Schlaf nimmt ab. Vor allem bei starkem Übergewicht ist „Abzuspecken“ eine wichtige Maßnahme. Aber auch schon ein paar Pfunde mehr oder weniger können einen spürbaren Unterschied machen.

Abnehmen ist nicht einfach. Das weiß jeder, der schon einmal versucht hat, überzählige Pfunde loszuwerden. Aber es ist machbar – und Sie können nur profitieren. Sprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt darüber. Es gibt strukturierte Abnehmprogramme, die Ihnen helfen, durchzuhalten und typische Stolperstellen erfolgreich zu meistern.

Bei leichten Formen der obstruktiven Schlafapnoe kann manchmal eine Gewichtsannahme allein ausreichen, um die Atemfunktion stabilisieren. Bei mittelschweren und schweren Formen ist eine gezielte Behandlung mit Überdruckbeatmung oder einem Zungenschrittmacher jedoch unerlässlich. Aber auch in diesen Fällen ist der Abbau von Übergewicht – als Baustein eines erfolgreichen Krankheitsmanagements – nur zu empfehlen.

Auch vorbeugend ist es ratsam, Übergewicht zu reduzieren. Das gilt vor allem für Männer in höherem Alter sowie Frauen nach den Wechseljahren, die besonders gefährdet sind, eine obstruktive Schlafapnoe zu entwickeln.


Bei obstruktiver Schlafapnoe ist es empfehlenswert, in Seitenlage zu schlafen. (7) Rückenschläfer schnarchen nachweislich häufiger und leiden häufiger an Atemproblemen. Beim Schlafen in Rückenlage ist die Gefahr besonders groß, dass der erschlaffte Zungenmuskel nach hinten rutscht und die Atemwege kollabieren. Deshalb kann es etwas bringen, wenn sich Rückenschläfer umgewöhnen. Das Problem dabei: Im Schlaf wird man sich automatisch wieder von der Seite auf den Rücken drehen, wenn man es so gewohnt ist. Eine erhöhte Bettung des Kopfes oder eine Durchführung einer sogenannten „Rückenlagevermeidung“ mithilfe von Tennisbällen oder einem Rucksack kann das Umlernen erleichtern.


Weiterhin sollten Sie auf eine gute Schlafhygiene achten. (7) Es gibt eine Reihe von Maßnahmen, die einem gesunden, erholsamen Schlaf förderlich sind. Mit solchen Maßnahmen ist einer obstruktiven Schlafapnoe natürlich nicht beizukommen, aber als unterstützende Maßnahmen sind sie doch sehr sinnvoll.

Vier, besser sechs Stunden vor dem Schlafengehen sollten Sie keine üppigen Mahlzeiten und keine anregenden, koffeinhaltigen Getränke zu sich nehmen. Auch Alkoholkonsum und Rauchen sind einem gesunden Schlaf nicht zuträglich. Alkohol begünstigt ein Erschlaffen der Muskulatur und kann so das Risiko nächtlicher Atemaussetzer erhöhen. Beste Bedingungen für einen geruhsamen Schlaf schaffen Sie mit einem Schlafzimmer, das abgedunkelt, nicht stark geheizt und frei von Störgeräuschen ist.


Auf Schlafmittel sollten Sie möglichst ganz verzichten. Manche Wirkstoffe können die Beschwerden einer Schlafapnoe verstärken. (7) Bitte fragen Sie dazu Ihren Arzt.


Quellenangaben:

(1) Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin. Online verfügbar unter www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/063-001l_S3_SBAS_2017-08_2.pdf; Zuletzt abgerufen: Mai 2020.
(2) Valipour A et al. Gender-related Differences in Symptoms of Patients With Suspected Breathing Disorders in Sleep: A Clinical Population Study Using the Sleep Disorders Questionnaire. Sleep. 2007; 30(3):312-9. doi: 10.1093/sleep/30.3.312.

(3) Mihai V et al. Demographic, Clinical and Polysomnographic Differences Between Men and Women. Pneumologia. 2010; 59(2):64-7.
(4) Wiater A et al. Obstruktives Schlafapnoesyndrom im Kindesalter. Deutsches Ärzteblatt. 2002; 99(49): A-3324-30.
(5) Acker J et al.: Obstructive sleep apnea (OSA) and clinical depression-prevalence in a sleep center. Sleep Breath. 2017; 21(2):311-18. doi: 10.1007/s11325-016-1411-3.
(6) Heiser C et al. Post-approval upper airway stimulation predictors of treatment effectiveness in the ADHERE registry. Eur Respir J 2019;53(1):1801405.
(7) Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Online verfügbar unter: www.gesundheitsinformation.de/behandlung-einer-obstruktiven-schlafapnoe.2120.de.html?part=behandlung-as; Zuletzt abgerufen: Mai 2020.


X Schließen

Ihr Ergebnis

Die Inspire Therapie kann für Sie geeignet sein.

Sprechen Sie mit einem speziell geschulten Arzt! Er entscheidet gemeinsam mit Ihnen nach einem Gesundheitscheck und weiteren Untersuchungen Ihrer Atemwege, ob die Inspire Therapie die beste Behandlungsmöglichkeit für Sie ist.

Ihr Ergebnis

Vielleicht in Zukunft, aber derzeit kommt die Inspire Therapie für Sie noch nicht infrage.

Die Inspire Therapie ist für Betroffene mit einem BMI unter 35 geeignet. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt und erkundigen Sie sich, welche Schritte Sie unternehmen können, um zukünftig vielleicht von der Inspire Therapie zu profitieren.

Ihr Ergebnis

Derzeit kommt die Inspire Therapie für Sie noch nicht infrage.

Die Inspire Therapie ist für Betroffene mit einem BMI unter 35 geeignet. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt und erkundigen Sie sich, welche Schritte Sie unternehmen können, um zukünftig vielleicht von der Inspire Therapie zu profitieren.

Ihr Ergebnis

Die Inspire Therapie kommt für Sie erst nach einer CPAP-Behandlung oder bei Problemen mit der CPAP-Maske infrage.

Die Behandlung mit dem Inspire Zungenschrittmacher eignet sich für Betroffene,

  • bei denen eine obstruktive Schlafapnoe festgestellt wurde
  • bei denen eine CPAP-Therapie nicht ausreichend wirkt oder denen die Maske Probleme bereitet
  • mit einem BMI-Wert unter 35

Ihr Ergebnis

Die Inspire Therapie kommt derzeit für Sie nicht infrage.

Die Behandlung mit dem Inspire Zungenschrittmacher eignet sich für Betroffene,

  • bei denen eine obstruktive Schlafapnoe festgestellt wurde
  • bei denen eine CPAP-Therapie nicht ausreichend wirkt oder denen die Maske Probleme bereitet
  • mit einem BMI-Wert unter 35

Kommen Sie für die Inspire Therapie infrage?

Bitte Auswahl treffen!
Ich habe Probleme mit der CPAP-Maske.
Bitte Auswahl treffen!
Bitte geben Sie Ihr Alter an!

Die Inspire Therapie ist für Patienten geeignet,

  • die unter mittlerer bis schwerer obstruktiver Schlafapnoe leiden.
  • bei denen eine CPAP-Therapie nicht ausreichend wirkt oder denen die Maske Probleme bereitet.
  • die nicht stark übergewichtig sind.
Füllen Sie den Eignungstest aus, um herauszufinden, ob Sie ein geeigneter Kandidat für die Inspire Therapie sind.

Was Sie auch interessieren könnte:

Schlafapnoe Betroffene aktiviert vor dem Schlafengehen den Zungenschrittmacher von Inspire mit einer Fernbedienung.

So funktioniert der Zungenschrittmacher

Ärztin erklärt einem Betroffenen von obstruktiver Schlafapnoe, dass er für den Inspire Zungenschrittmacher geeignet ist.

Bin ich für die Inspire Therapie geeignet?

Behandlungszentren in Ihrer Nähe

Behandlungszentrum finden

X

Ihr direkter Kontakt

Kontakt Frau Dr. Anja Löflath

Frau Dr. Anja Löflath (Teamleitung Medical Support)

Kontaktieren Sie mich unverbindlich und gebührenfrei
per Telefon oder per E-Mail
0800 77442210 (Mo-Fr: 9-17 Uhr)
inspiresleep@dp-medservices.de

Haben Sie noch Fragen zur Inspire Therapie?

Folgen Sie Inspire Sleep auf unseren Kanälen.