200. Zungenschrittmacher am UKSH in Lübeck implantiert

Das Schlaflabor der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkund des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Lübeck, hat den 200. Zungenschrittmacher implantiert.



Seit 2012 setzt die als „Center of Excellence“ zertifizierte Klinik die Inspire Therapie ein, um Menschen mit Schlafapnoe zu helfen, die mit einer CPAP-Maske nicht oder nicht zufriedenstellend behandelt werden können. Prof. Dr. med. Armin Steffen, Geschäftsführender Oberarzt, und sein Team konnten mittels Stimulation des Zungennervs (Hypoglossus) den Schweregrad der Obstruktiven Schlafapnoe sowie die subjektiven Symptome deutlich und vor allem nachhaltig reduzieren.

Der Zungenschrittmacher sorgt dafür, dass beim Schlafen die Zunge nicht in den Rachenraum sinkt, wo sie die Atemwege blockieren würde. Das Ergebnis: Keine nächtlichen Atemaussetzer mehr, ein erholsamer Schlaf und in der Folge eine deutlich bessere Lebensqualität ohne Tagesmüdigkeit und andere Symptome von dauerhaftem Schlafmangel.
Anfang des Jahres erhielten im USKH zwei Patienten, die an Atemaussetzern im Schlaf litten, sowohl einen Zungen- als auch einen Zwerchfellschrittmacher, um wieder erholsam zu schlafen. Damit hat das USKH als erstes Klinikum weltweit zur Behandlung von Schlafapnoe ein kombiniertes Verfahren zur Neurostimulation der Atemwege und der Atmung angewandt.

 

Weitere wertvolle Informationen zum Zungenschrittmacher bei Schlafapnoe im UKSH finden Sie hier.

 



Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird im Text allgemein das generische Maskulinum verwendet. Diese Formulierung umfasst gleichermaßen alle Personen und soll keine Diskriminierung darstellen.


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